#Run2Berlin

Absage BERLIN MARATHON 2017

Meine Vorbereitung auf den BERLIN-MARATHON ist leider vorbei, bevor sie wirklich angefangen hat.

Wie gerne wäre ich am 24.09.2017 durch das Brandenburger Tor gelaufen, aber die muskuläre Probleme, die mich seit mehreren Wochen verfolgen, machen ein vernünftiges Lauftraining unmöglich.

Im Moment stehen die Laufschuhe deswegen in der Ecke und ich bin auch noch nicht am Ziel, aber ich bin auf jeden Fall schon näher dran als gestern.

Trainingslager in der Schweiz?

Anja und Marco beim Training
Foto: privat

Marco geht dem „Mythos St. Moritz“ auf den Grund

 

Ein Trainingslager in der Schweiz? Diese Idee klang für mich von Anfang an verlockend. In Läuferkreisen gilt Engadin schließlich als das Ziel schlechthin, wenn das Höhentraining ruft: Eine malerische Landschaft, nur ein paar Autostunden von Deutschland entfernt, traumhafte Bergkulisse, top Wetterbedingungen, leckeres Essen, dazu optimalen Möglichkeiten zum Laufen – diese Schwärmereien sorgten bei mir schon fast für ein wenig Urlaubsfeeling. Okay, Anja müsste trotzdem viele schweißtreibende Einheiten absolvieren, aber dabei würde ich sie natürlich wie immer unterstützen. Ich war mir sicher, dass das Training mit vereinten Kräften hier wie im Flug vergehen würde. Also nichts wie hin!

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Es läuft – wenn auch nicht immer wie geplant...

Laufen am Flughafen München
Foto: privat

Never change a running system. Ein Sprichwort, das in Anjas Berufswelt, der Informatik, durchaus seine Berechtigung hat. Dass es in der Laufwelt allerdings nicht immer derartige Gültigkeit besitzt, zeigten die Ereignisse der vergangenen Wochen:

 

Zunächst führte Anja der Weg nach Monte Gordo. Ursprünglich war ein Trainingslager zusammen mit Vereinskameradin Franzi Reng geplant. Sie musste aber aufgrund ihrer langwierigen Verletzung schon im Vorfeld absagen und so machte sich ein dezimiertes Grüppchen, bestehend allein aus Anja und Marco, auf zum Flughafen in Richtung portugiesischer Sonne.

 

Als nach langem Warten absehbar war, dass sich der Flug noch um einige weitere Stunden verzögern würde, beschloss Anja, ihren für den Anreisetag geplanten Dauerlauf, spontan auf die Straßen rund um das Münchner Flughafengelände zu verlegen. Ein Paar Laufschuhe im Handgepäck haben sich schon oft bewährt - so fällt es ganz leicht, Pläne zu ändern.

 

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Ein Jahresauftakt nach Maß

Monte Gordo

Während der Blick aufs Thermometer am Neujahrstag in Deutschland bei den meisten wohl bereits für kalte Zehen sorgte, war er für Anja kein Grund zur Beunruhigung. Im Gegenteil: Sie hatte Silvester zusammen mit Ehemann und Trainer Marco im sonnigen Monte Gordo verbracht und kam daher in den Genuss von mediterranen Wintertemperaturen von durchschnittlich 15 Grad.

 

Dass das Training auf diese Weise deutlich leichter fällt, wurde ihr aber vielleicht erst auf dem Heimweg so richtig bewusst, als sie bei einem Zwischenstopp in Regensburg vom Winter mehr als überstürzt in Empfang genommen wurde: Beim gemeinsamen Dauerlauf mit Vereinskameradin Franzi Reng erwartete sie neben eisigen Minusgraden auf den letzten Kilometern ein wahrlicher Schneesturm, der im Nu alle bis dahin auch nur provisorisch freigeräumten Straßen sofort wieder unter einer weißen Decke begrub.

 

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Jahresabschluss bei der Cross-EM in Chia

Die Vorbereitung auf den letzten Höhepunkt des Erfolgsjahres 2016 musste schnell gehen: Aufgrund der kurzfristigen Nominierung hieß es für Anja, innerhalb kürzester Zeit fit zu werden für die eher ungewohnte Distanz von 8,15 Kilometer bei den Cross-Europameisterschaften in Chia. Der letzte Leistungstest über 5 Kilometer beim Regensburger Nikolauslauf deutete jedoch eine überraschend gute Form an und die kalten Wintertemperaturen machten erst recht Lust auf ein Rennen bei milden Temperaturen auf der italienischen Urlaubsinsel.

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Intersport-Tahedl-Nikolauslauf mit Rekordnikoläusen

Simon Boch und Philipp Pflieger tauschen die Streckenrekorde bei bitterkalten Temperaturen

Regensburg, 4. Dezember 2016 (orv) – Der 25. Intersport-Tahedl-Nikolauslauf seit 1991, also praktisch eine Jubiläumsausgabe, bot alles, was das Läuferherz begehrt und das bei bestem Winterlaufwetter, auch wenn’s anfangs noch ziemlich kalt war: Philipp Pflieger und Simon Boch jagten sich gegenseitig die Streckenrekorde über 5 und 10km ab, die übrigen Telis-Cracks und auch die zukünftigen im (noch nicht) blauen Trikot zeigten sich in bestechender Form, vier der sechs Cross-EM-Aspiranten aus den Regensburger Reihen machten Hoffnungen für einen starken Auftritt nächste Woche in Chia/Italien und über 700 laufende Nikoläuse krönten den Tag zum echten Breitensportfestival im Funlauf über 5km und im Volkslauf über 10km.

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Sechs Telis-Athleten im deutschen Cross-EM-Team

DLV reist mit vier Olympia-Teilnehmern nach Chia

Darmstadt, 30. November 2016 (leichtathletik.de/orv) - Mit einem 25-köpfigen Aufgebot, darunter vier Olympia-Teilnehmer von Rio, nimmt der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) an den diesjährigen Cross-Europameisterschaften im italienischen Chia (11. Dezember) teil. In fünf der sechs EM-Wettbewerbe wurden komplette Teams nominiert. Lediglich im Hauptrennen der Männer über 10,15 Kilometer muss Einzelstarter Florian Orth auf die Unterstützung einer Mannschaft verzichten. Mit dabei sind seine Teamkollegen/Innen Anja Scherl (Frauen), Franziska Reng (U23), Miriam Dattke (U20), Simon Boch und Tobias Blum (beide U23).

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Viel Ruhm, viel Ehr

LG Telis Finanz wird nach der Saison hoch dekoriert

Regensburg, 21. November 2016 (orv) – Viel Ruhm, viel Ehr könnte man sagen, wenn man die Ereignisse, die Menschen und Verein bei der LG Telis Finanz im Nachklang einer großen Saison erreichen auf einen Nenner bringen will. Die drei Olympiateilnehmer Anja Scherl, Florian Orth und Philipp Pflieger noch einmal ins Rampenlicht zu stellen, wäre so, wie wenn man Eulen nach Athen tragen wollte. Olympia bringt Verpflichtungen, das wusste 2012 schon Corinna Harrer und so ist es derzeit auch beim Telis-Trio. Am Samstag wurde denn auch Anja Scherl und Philipp Pflieger eine besondere Ehrung zuteil. Das Lauf-Portal laufen.de kürte natürlich auch im Olympiajahr die Läufer/Innen des Jahres. Gewonnen haben Hindernis-Europameisterin Gesa Felicitas Krause und der EM-Bronzemedaillengewinner Richard Ringer. Beide Vizetitel gingen an Scherl und Pflieger.

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Anja Scherl startet 2016 sensationell durch

Über Barcelona und Hamburg als beste Deutsche nach Rio

Regensburg, 17. November 2016 (orv) - Frau braucht Ziele, ohne geht gar nicht, schon gar nicht beim Laufen. 2014 verschlug es Anja Schneider, wie sie damals noch hieß, und ihren Lebensgefährten und zukünftigen Gatten, sowie Trainer Marco Scherl sportlich zur LG Telis Finanz. Gleich zu Beginn 2015 wurde Anja Deutsche Vizemeisterin im Halbmarathon in 1:15:58 Stunden. Das war weder Fisch noch Fleisch, zumindest in Anjas geheimen Träumen. Obwohl dann in Hamburg mit 2:36:31 Stunden ein ansehnlicher Marathon ins Ziel gebracht worden war, kam das Outing erst im Herbst. Der Adler sollte auf ihrer Brust glänzen. Für das deutsche Halbmarathon-DM-Team im brandneuen Wettbewerb der kontinentalen Titelkämpfe waren dazu mindestens 1:14:00 Stunden nötig. In Köln lief sie eine 1:13:45, was die Regensburgerin vierzehn Tage später in eine neue Bestzeit bei den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt ummünzen wollte.

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